18V Akku richtig laden und lagern: So hält er länger

Ein guter 18V Akku kostet schnell so viel wie ein günstiger Akkuschrauber. Mit der richtigen Pflege hält er viele Jahre. Die wichtigsten Regeln sind einfach und betreffen vor allem Temperatur, Ladestand und Lagerung.
Richtig laden
Lithium-Ionen-Akkus haben keinen Memory-Effekt. Du kannst sie jederzeit nachladen, auch wenn sie noch halb voll sind. Schonender als ständiges Leerfahren ist es, den Akku zu wechseln, sobald das Gerät spürbar an Kraft verliert. Nach harter Arbeit ist der Akku oft warm. Lass ihn dann einige Minuten abkühlen, bevor er ins Ladegerät kommt. Viele Ladegeräte warten ohnehin, bis die Temperatur stimmt.
Die richtige Temperatur
Akkus mögen es weder heiß noch eisig. Lade sie am besten bei Zimmertemperatur und nicht unter dem Gefrierpunkt. Im Sommer gehört der Akku nicht ins heiße Auto oder in die pralle Sonne. Im Winter verliert er in der kalten Garage an Leistung und sollte vor dem Einsatz Zimmertemperatur annehmen.
Richtig lagern
Für längere Pausen, etwa über den Winter, lagerst du den Akku mit etwa 40 bis 60 Prozent Ladung an einem kühlen, trockenen Ort. Nimm ihn aus dem Gerät, damit die Elektronik nicht langsam Strom zieht. Kontrolliere den Ladestand alle paar Monate und lade bei Bedarf kurz nach.
Kontakte und Gehäuse pflegen
Halte die Kontakte sauber und trocken. Staub und Späne entfernst du mit einem trockenen Pinsel. Ein Akku mit Rissen, Verformungen oder aufgeblähtem Gehäuse gehört nicht mehr ins Gerät und nicht ins Ladegerät, sondern zur Sammelstelle.
Die fünf wichtigsten Regeln
- nachladen statt leerfahren
- heiße Akkus abkühlen lassen
- bei Zimmertemperatur laden
- halb geladen und kühl lagern
- beschädigte Akkus sofort aussortieren
Alles über Kapazität, Ladegeräte und Hochleistungsakkus findest du im Ratgeber Akku für den 18V Akkuschrauber.