Akkuschrauber 18V im Vergleich: Welches Modell passt zu deinen Projekten?
18 Volt ist die Klasse, auf die sich Heimwerker und Handwerker geeinigt haben: genug Kraft für lange Holzschrauben und große Bohrungen, dazu Akkus, die in Dutzende weitere Geräte passen. Hier findest du acht aktuelle Akku-Bohrschrauber von Makita, Bosch, DeWalt, Metabo, Milwaukee, Einhell und Ryobi mit ihren Herstellerdaten und eine Kaufberatung, die erklärt, welche Zahlen wirklich zählen.
Drehmoment, Drehzahl und Bohrfutter laut Datenblatt
Bürstenlose Modelle und Kohlebürsten klar gekennzeichnet
Akkusysteme und Allianzen verständlich erklärt
15101520Bohren
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Welcher Akkuschrauber 18V passt zu dir?
Bevor du Modelle vergleichst, lohnt ein ehrlicher Blick auf deine Projekte. Wer zweimal im Jahr ein Regal aufhängt, braucht keinen Bohrschrauber für den Dachstuhl. Wer dagegen eine Terrasse baut, ärgert sich schnell über ein Gerät, das bei langen Schrauben stehen bleibt. Das maximale Drehmoment ist dafür ein guter erster Wegweiser.
40–60 NmMöbel, Regale, ReparaturenFür Schrauben bis etwa 5 × 60 mm, Dübellöcher und gelegentliches Bohren in Holz und Metall reicht ein Akkuschrauber dieser Klasse. Ein Motor mit Kohlebürsten ist hier noch völlig in Ordnung.Einstiegsmodelle ansehen
60–80 NmRenovieren und viel schraubenUnterkonstruktion, Gartenhaus, Küchenmontage: Hier spielt ein bürstenloser Motor seine Stärken aus, und ein Akku mit 4 Ah hält einen langen Arbeitstag durch.Allrounder ansehen
ab 100 NmHolzbau und große BohrungenLange Konstruktionsschrauben, Forstnerbohrer und Lochsägen verlangen Kraft. Geräte dieser Klasse sind schwerer und teurer, arbeiten aber dort weiter, wo kompakte Modelle aufgeben.Kraftpaket ansehen
Akkuschrauber 18V Vergleich: die Modelle im Überblick
Die Tabelle zeigt acht verbreitete 18-Volt-Akkuschrauber, sortiert vom leichten Einstiegsgerät bis zum Kraftpaket. Alle Werte stammen aus Datenblättern und Produktangaben der Hersteller. Einen eigenen Labortest haben wir nicht durchgeführt, deshalb findest du hier auch keinen ausgedachten Testsieger. Der Balken zeigt das maximale Drehmoment im Verhältnis zum stärksten Gerät der Übersicht.
Angaben laut Hersteller, Stand Oktober 2026. Drehmoment: Höchstwert im harten Schraubfall. Sets unterscheiden sich je nach Variante bei Akku, Ladegerät und Koffer, achte beim Kauf deshalb auf die genaue Artikelbezeichnung.
Die 18V Akkuschrauber im Detail
Zahlen allein entscheiden keinen Kauf. Wie sich ein Akkuschrauber in der Hand anfühlt, wie fein sich der Gasschalter dosieren lässt und ob das Akkusystem zu deinen übrigen Geräten passt, ist im Alltag mindestens genauso wichtig. Hier sind die acht Modelle mit ihren Stärken und Grenzen.
Makita DDF485Z
Kompakter Allrounder mit bürstenlosem Motor
Der DDF485 gehört seit Jahren zu den gefragtesten 18V Akkuschraubern im Makita-Programm, und das hat Gründe. Mit 50 Nm im harten Schraubfall ist er kein Kraftprotz, setzt seine Kraft dank bürstenlosem Motor aber gleichmäßig um und lässt sich am Gasschalter sehr fein dosieren. Für Möbelmontage, Trockenbau und die meisten Holzarbeiten im Haus ist das mehr als genug. Das Z im Namen steht bei Makita für die Solo-Version ohne Akku und Ladegerät. Wer bereits Akkus des LXT-Systems besitzt, zahlt also nur für das Gerät. Zum System gehören mehrere hundert Maschinen, vom Winkelschleifer bis zum Rasenmäher.
Drehmoment hart / weich
50 / 27 Nm
Leerlaufdrehzahl
0–500 / 0–1.900 U/min
Bohrfutter
1,5–13 mm
Akkusystem
Makita 18V LXT
Stärken
feinfühlige Steuerung bei kompakter Bauform
sehr großes LXT-System für spätere Geräte
bürstenloser Motor schon in der Mittelklasse
Schwächen
für große Bohrungen und lange Konstruktionsschrauben zu schwach
Der GSR 18V-55 ist das Einstiegsmodell der blauen Profi-Linie von Bosch. Ohne Akku wiegt er nur rund ein Kilogramm, liegt mit 55 Nm aber über vielen Heimwerkergeräten. Vorn sitzt ein Metallbohrfutter, das Bohrer auch bei rauem Einsatz zuverlässig hält, die Kupplung bietet 20 Stufen plus Bohrstellung. Laut Bosch schafft er Bohrungen bis 35 mm in Holz und 13 mm in Stahl. Die Akkus gehören zum Bosch Professional 18V-System, das über die AMPShare-Allianz auch Geräte anderer Marken versorgt. Wichtig zu wissen: Mit den grünen Heimwerker-Akkus von Bosch ist dieses System nicht kompatibel.
Drehmoment hart / weich
55 / 28 Nm
Leerlaufdrehzahl
0–460 / 0–1.800 U/min
Bohrfutter
1,5–13 mm, Metall
Gewicht ohne Akku
ca. 1,0 kg
Stärken
sehr leicht für seine Leistungsklasse
robustes Metallbohrfutter
AMPShare: Akkus passen auch zu Partnermarken
Schwächen
Höchstdrehzahl etwas niedriger als bei der Konkurrenz
DeWalt baut den DCD791 für alle, die viel schrauben und ihr Werkzeug nicht schonen. 70 Nm, ein 2-Gang-Vollmetallgetriebe und ein 13-mm-Schnellspannbohrfutter aus Metall machen ihn zum robusten Arbeitsgerät. Bis zu 2.000 Umdrehungen pro Minute im zweiten Gang helfen beim schnellen Bohren kleiner Durchmesser. Mit einem 2-Ah-Akku wiegt er laut Hersteller etwa 1,5 kg und bleibt damit handlich. Die Akkus des XR-Systems passen in alle 18-Volt-Geräte von DeWalt.
Drehmoment hart / weich
70 / 27 Nm
Leerlaufdrehzahl
0–550 / 0–2.000 U/min
Bohrfutter
1,5–13 mm, Vollmetall
Gewicht mit 2-Ah-Akku
ca. 1,5 kg
Stärken
viel Drehmoment bei kompakter Größe
Vollmetallgetriebe und Metallbohrfutter
großes XR-Akkusystem
Schwächen
für reine Möbelmontage eigentlich überdimensioniert
Metabo verbindet beim BS 18 LT BL 75 Nm mit einer hohen Leerlaufdrehzahl: Bis zu 2.100 Umdrehungen pro Minute im zweiten Gang machen das Bohren kleiner Löcher spürbar schneller. Der bürstenlose Motor ist für lange Einsätze ausgelegt, das Bohrfutter spannt Werkzeuge von 1,5 bis 13 mm. Interessant ist das Akkusystem: Metabo gehört zum Cordless Alliance System, kurz CAS, in dem mehrere Hersteller Akkus und Ladegeräte teilen. Ein Akku versorgt so Maschinen unterschiedlicher Marken.
Drehmoment hart / weich
75 / 34 Nm
Leerlaufdrehzahl
0–600 / 0–2.100 U/min
Bohrfutter
1,5–13 mm
Akkusystem
Metabo CAS 18V
Stärken
starkes Drehmoment und hohe Drehzahl
CAS: ein Akku für Geräte mehrerer Marken
bürstenloser Motor für Dauerbetrieb
Schwächen
schwerer als die ganz kompakten Bohrschrauber
als Solo-Gerät kostet der Einstieg ins System extra
Der M18 FDD3 spielt in einer anderen Liga. Mit 158 Nm treibt er Lochsägen, Forstnerbohrer und lange Holzschrauben an, bei denen kompakte Geräte längst aufgeben. Milwaukee gibt bis zu 89 mm Bohrdurchmesser in Holz und 16 mm in Stahl an. Trotzdem ist er mit 173 mm Länge erstaunlich kurz, ein Seitenhandgriff liegt bei. Diese Kraft hat ihren Preis: Mit 5-Ah-Akku wiegt er rund 2,1 kg, und er kostet deutlich mehr als ein Heimwerkermodell. Für Zimmerer, Installateure und alle, die regelmäßig große Löcher bohren, gehört er trotzdem zu den stärksten Optionen der 18-Volt-Klasse.
Mit dem UniversalDrill 18V-60 bringt Bosch einen bürstenlosen Motor in die grüne Heimwerker-Linie. 60 Nm reichen für Gartenmöbel, Holzverkleidungen und die meisten Projekte rund ums Haus. Zwei Gänge mit bis zu 500 und 1.900 Umdrehungen pro Minute sowie 20 Drehmomentstufen decken vom feinen Schrauben bis zum Bohren in Metall alles ab, was im Haushalt anfällt. Mit Akku wiegt er laut Bosch etwa 1,3 kg. Der Akku gehört zur POWER FOR ALL Alliance, mit der du auch Garten- und Haushaltsgeräte verschiedener Marken betreiben kannst.
Für gelegentliche Arbeiten ist der TE-CD 18/40 Li ein vernünftiger Einstieg. 40 Nm reichen für Möbel, Regale, Lampen und kleinere Holzprojekte, das Schnellspannbohrfutter nimmt Bohrer bis 13 mm auf. Zwei Gänge mit bis zu 400 und 1.500 Umdrehungen pro Minute und 20 Drehmomentstufen genügen für die typischen Aufgaben im Haushalt. Der Motor arbeitet noch mit Kohlebürsten. Bei gelegentlicher Nutzung ist das kein Nachteil, bei häufigem Einsatz läuft ein bürstenloses Gerät aber effizienter. Der größte Vorteil ist das Power X-Change-System, das vom Schrauber bis zum Rasenmäher sehr viele Geräte umfasst.
Ryobi setzt beim R18DD3 auf bewährte Technik: Kohlebürstenmotor, zwei Gänge und 50 Nm Drehmoment. Damit schafft er mehr als die kleinsten Einstiegsgeräte und eignet sich gut für Renovierungsarbeiten, Gartenprojekte und Möbelbau. Das 13-mm-Schnellspannbohrfutter nimmt auch dickere Bohrer auf. Sein eigentlicher Trumpf ist das ONE+ System: Ryobi bietet dafür eine sehr große Auswahl an Werkzeugen und Gartengeräten, die alle mit demselben 18-Volt-Akku laufen.
Drehmoment max.
50 Nm
Leerlaufdrehzahl
0–500 / 0–1.800 U/min
Bohrfutter
bis 13 mm
Akkusystem
Ryobi ONE+
Stärken
ordentliche Kraft in der Einstiegsklasse
riesiges ONE+ Sortiment
13-mm-Bohrfutter
Schwächen
Kohlebürstenmotor
weniger effizient als bürstenlose Geräte gleicher Klasse
Kaufberatung: Darauf kommt es beim Akkuschrauber 18V an
Ein guter Akkuschrauber 18V muss nicht der stärkste sein, sondern zu deinen Aufgaben passen. Die folgenden Punkte helfen dir, die Datenblätter richtig zu lesen. Ausführlicher erklären wir alles in der Kaufberatung in sieben Schritten.
Drehmoment: Wie viel Nm brauchst du?
Das Drehmoment in Newtonmetern (Nm) beschreibt, wie viel Kraft der Akkuschrauber auf die Schraube oder den Bohrer bringt. Hersteller nennen meist zwei Werte. Der harte Schraubfall gilt für eine Schraube, die auf Metall oder einer festen Unterlage plötzlich anliegt. Der weiche Schraubfall beschreibt das Eindrehen in nachgiebiges Material wie Holz und liegt deutlich niedriger. Für den Vergleich zählt vor allem der harte Wert.
Aufgabe
Richtwert Drehmoment
Möbelmontage, Schrauben bis 4 × 40 mm
ab etwa 30 Nm
Regale, Lampen, Dübel 6 bis 8 mm
30 bis 45 Nm
Holzschrauben 5 × 80 mm, Terrassendielen
45 bis 65 Nm
Lochsägen und Forstnerbohrer bis etwa 65 mm
70 bis 100 Nm
Konstruktionsschrauben ab 8 × 200 mm
über 100 Nm oder Schlagschrauber
Richtwerte für Weichholz. Hartholz, fehlendes Vorbohren und stumpfe Bits erhöhen den Bedarf deutlich.
Drehzahl und 2-Gang-Getriebe
Fast alle 18V Akkuschrauber haben zwei Gänge. Der erste Gang dreht langsam, bringt aber das volle Drehmoment und ist zum Schrauben gedacht. Der zweite Gang erreicht 1.500 bis über 2.000 Umdrehungen pro Minute und eignet sich zum Bohren. Eine hohe Drehzahl hilft bei kleinen Bohrern in Holz und Metall. Große Bohrer und Lochsägen bohrst du dagegen besser im ersten Gang.
Bürstenlos oder mit Kohlebürsten?
Ein bürstenloser Motor arbeitet effizienter, holt mehr Arbeit aus jeder Akkuladung und verschleißt kaum. Geräte mit Kohlebürsten sind günstiger und für gelegentliche Arbeiten völlig ausreichend. Wenn du regelmäßig schraubst oder mehrere Stunden am Stück arbeitest, lohnt sich der Aufpreis. Mehr dazu liest du im Ratgeber zum bürstenlosen Akkuschrauber.
Akku: Spannung, Kapazität und System
18 Volt ist die Nennspannung von fünf in Reihe geschalteten Lithium-Ionen-Zellen. Die Kapazität in Amperestunden (Ah) bestimmt, wie lange du arbeiten kannst: 2 Ah sind leicht und reichen für kurze Einsätze, 4 bis 5 Ah tragen dich durch lange Projekte. Noch wichtiger als der einzelne Akku ist das System, denn ein Akku passt in der Regel nur in Geräte derselben Plattform. Welche Systeme es gibt, zeigt unser Überblick über die 18V Akkusysteme.
Bohrfutter, Kupplung und Ausstattung
In der 18-Volt-Klasse ist ein Schnellspannbohrfutter bis 13 mm Standard. Futter aus Metall halten Bohrer bei hoher Belastung zuverlässiger als Kunststoffhülsen. Achte außerdem auf eine automatische Spindelarretierung, eine fein abgestufte Drehmomentkupplung, ein LED-Licht und einen Gürtelclip. Einige Hersteller bieten Wechselaufsätze für Winkel- oder Exzenterarbeiten, die beim Schrauben in Ecken viel Zeit sparen.
Gewicht und Bauform
Mit Akku wiegen 18V Akkuschrauber meist zwischen 1,2 und 2,2 kg. Für Überkopfarbeiten und lange Schraubsessions ist jedes Gramm spürbar. Eine kurze Bauform hilft in Schränken und zwischen Balken. Nimm das Gerät, wenn möglich, einmal in die Hand: Griffdicke und Schwerpunkt mit eingesetztem Akku entscheiden über den Komfort.
Solo-Gerät oder Set?
Besitzt du bereits Akkus eines Systems, ist das Solo-Gerät die günstigste Wahl. Für den Einstieg lohnt meist ein Set mit zwei Akkus und Ladegerät, weil du dann immer einen geladenen Akku zur Hand hast. Worauf du dabei achten solltest, erklären die Artikel Akkuschrauber 18V ohne Akku und Akkuschrauber 18V Set.
Bohrschrauber oder Schlagbohrschrauber?
Ein Akku-Schlagbohrschrauber hat zusätzlich ein mechanisches Schlagwerk für Löcher in Ziegel und Mauerwerk. Für gelegentliche Dübellöcher ist das praktisch. Für Beton greifst du aber besser zum Bohrhammer. Die Unterschiede zwischen Bohrschrauber, Schlagbohrschrauber und Schlagschrauber haben wir in einem eigenen Ratgeber zusammengefasst.
18V oder 12V: welche Klasse lohnt sich?
Neben der 18-Volt-Klasse gibt es kompakte 12V Akkuschrauber. Sie sind leichter und kleiner, stoßen aber bei langen Schrauben und großen Bohrungen schneller an Grenzen. Für die meisten Haushalte ist 18 Volt die bessere Wahl, weil du denselben Akku später auch in Stichsäge, Winkelschleifer oder Rasentrimmer nutzen kannst.
Grundlage sind Datenblätter, Bedienungsanleitungen und Produktangaben der Hersteller. Wir vergleichen Drehmoment, Drehzahl, Bohrfutter, Motorbauart und Akkusystem und ordnen die Geräte für typische Aufgaben ein. Einen eigenen Labortest führen wir nicht durch, deshalb vergeben wir keine Testnoten und küren keinen Testsieger. Preise nennen wir bewusst nicht, weil sie sich bei Amazon und im Handel ständig ändern. Die Links zu Amazon sind Affiliate-Links. Die Provision hat keinen Einfluss darauf, welche Modelle wir vorstellen oder wie wir sie einordnen.
Häufige Fragen zum Akkuschrauber 18V
Welcher Akkuschrauber 18V ist der beste?
Den einen besten Akkuschrauber gibt es nicht, es kommt auf deine Aufgaben an. Für gelegentliche Arbeiten genügt ein Gerät mit 40 bis 60 Nm wie der Einhell TE-CD 18/40 Li oder der Bosch UniversalDrill 18V-60. Wer viel schraubt, ist mit einem bürstenlosen Allrounder wie Makita DDF485, Bosch GSR 18V-55, DeWalt DCD791 oder Metabo BS 18 LT BL gut beraten. Für große Bohrungen ist der Milwaukee M18 FDD3 die kraftvollste Wahl in unserer Übersicht.
Was bedeutet 18V beim Akkuschrauber?
18 Volt ist die Nennspannung des Akkus. Sie entsteht durch fünf in Reihe geschaltete Lithium-Ionen-Zellen mit je 3,6 Volt. Hersteller, die ihre Geräte mit 20V Max bewerben, nutzen in der Regel dieselbe Zellanordnung und geben die Spannung des voll geladenen Akkus ohne Last an.
Wie viel Drehmoment braucht ein Akkuschrauber 18V?
Für Möbel, Regale und kleinere Reparaturen reichen 40 bis 60 Nm. Wer Terrassen baut, viel renoviert oder lange Holzschrauben eindreht, sollte 60 bis 80 Nm wählen. Für Lochsägen, Forstnerbohrer und Holzbau sind Geräte ab etwa 100 Nm sinnvoll.
In der Regel nicht. Jeder Hersteller nutzt eigene Akkuschächte und eigene Elektronik. Ausnahmen sind Allianzen wie CAS, AMPShare oder POWER FOR ALL, in denen mehrere Marken denselben Akku verwenden. Adapter von Drittanbietern raten wir ab, weil Sicherheitsfunktionen umgangen werden können und die Garantie gefährdet ist.
Lohnt sich ein bürstenloser Akkuschrauber?
Wenn du regelmäßig arbeitest, ja. Bürstenlose Motoren sind effizienter, holen mehr aus jeder Akkuladung und verschleißen kaum. Für ein paar Schrauben im Jahr reicht ein günstiges Gerät mit Kohlebürsten aber völlig aus.
Wie viel Ah sollte der Akku haben?
Ein Akku mit 2 Ah ist leicht und reicht für kurze Einsätze sowie Überkopfarbeiten. Für lange Projekte, große Bohrungen und Geräte mit hohem Strombedarf sind 4 bis 5 Ah die bessere Wahl. Ideal ist eine Kombination aus einem kompakten und einem großen Akku.
Kann ich mit einem 18V Akkuschrauber in Beton bohren?
Mit einem reinen Bohrschrauber nicht. Ein Schlagbohrschrauber schafft kleinere Löcher in Ziegel und weichem Mauerwerk. Für Beton brauchst du einen Bohrhammer mit pneumatischem Schlagwerk, zum Beispiel mit SDS-plus-Aufnahme.
Solo-Gerät oder Set mit Akku kaufen?
Hast du bereits Akkus desselben Systems, kaufst du am günstigsten das Solo-Gerät. Ohne vorhandene Akkus ist ein Set mit zwei Akkus und Ladegerät meist günstiger als der Einzelkauf und praktischer, weil immer ein geladener Akku bereitliegt.